Startseite / Bei Ankunft / Gepäck Unregelmäßigkeiten / Verlust und Beschädigung

Verlust und Beschädigung


Die Haftung für verlorenes oder beschädigtes Gepäck ist auf 1.000 SDR beschränkt (= Special Drawing Rights des Internationalen Währungsfonds – entspricht ca. 1.150 EUR je nach Wechselkurs). Die Beschränkung kann aufgehoben werden, wenn der Passagier vorher eine Erklärung über den Wert des Gepäcks abgibt, und eine entsprechende Gebühr entrichtet.

Die Gesellschaft haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung von Dinge wie Geld, Juwelen, elektronische Geräte, Dokumente, Medikamente oder andere zerbrechliche und verderbliche Gegenstände, die nicht im aufgegebenen Gepäck sonder persönlich transportiert werden sollten.

Zusammenfassung der Haftung für Passagiere und Gepäck

Diese Information fasst die Haftungsbestimmungen der EU und des Warschauer Abkommens für Fluggesellschaften in der EU zusammen.

Ausgleich bei Totd oder Verletzungen

Es gibt keine finanziellen Höchstgrenzen bei Tod oder Verletzung von Passagieren.

Vorauszahlungen

Bei Tod oder Verletzung von Passagieren ist die Fluggesellschaft zu einer Vorauszahlung zur Vermeidung von wirtschaftlichen Notfällen innerhalb von 15 Tagen nach Identifikation des Passagiers verpflichtet. Im Todesfall darf die Zahlung den Betrag von 16.000 SRD (bzw. den gleichen Wert in Landeswährung) nicht unterschreiten.

Verspätung

Bei Verspätung ist die Fluggesellschaft zu Schadenersatz verpflichtet, außer die Gesellschaft hat alle Maßnahmen ergriffen um den Schaden abzuwenden. Die Höchstgrenze für Schadenersatz beträgt SRD 4.150 (bzw. den gleichen Wert in Landeswährung). EN offizielles Journal der EU L140/5 vom 30.05.2002.

Verspätete Auslieferung von Gepäck

Bei verspätetem Gepäck ist die Fluggesellschaft zu Schadenersatz verpflichtet, außer die Gesellschaft hat alle Maßnahmen ergriffen um den Schaden abzuwenden. Die Höchstgrenze für Schadenersatz beträgt SRD 1.000 (bzw. den gleichen Wert in Landeswährung).

Verlust oder Beschädigung von Gepäck

Die Fluggesellschaft haftet für verlorenes oder beschädigtes Gepäck bis zu einer Höchstgrenze von SRD 1.000 (bzw. den gleiche Wert in Landeswährung). Bei eingechecktem Gepäck gilt die Haftung auch unverschuldet, es sei den das Gepäckstück war bereits fehlerhaft. Bei Handgepäck gilt die Haftung nur bei Verschulden der Fluggesellschaft.

Höhere Höchstgrenzen für Gepäck

Höhere Haftungsgrenzen gelten wenn der Passagier vorher eine spezielle Erklärung abgibt und eine entsprechende Gebühr zahlt.

Beschwerde bei Gepäckunregelmäßigkeiten

Bei Gepäckschaden oder Gepäckverlust ist der Passagier verpflichtet schnellstmöglich eine Beschwerde schriftlich bei der Fluggesellschaft einzureichen. Bei Gepäckschaden beträgt die Frist 7 Tage, und bei Gepäckverlust 21 Tage nach Eintritt des Vorfalls.

Haftung der Gesellschaft oder dessen Erfüllungsgehilfen

Wenn die durchführende Gesellschaft nicht der Vertragspartner ist, hat der Passagier das Recht eine Beschwerde gegen jede der beiden Gesellschaften zu richten, falls im Flugticket durch Code oder Namen ersichtlich ist, dass die Gesellschaft der Vertragspartner ist.

Beschwerdefrist

Klagen wegen Haftungfällen müssen innerhalb von zwei Jahren nach tatsächlicher oder geplanter Landung des Flugzeugs eingereicht werden.

Grundlagen

TGrundlage für die obigen Bestimmungen sind das Warschauer Abkommen vom 28.05.1999, eingebunden in die EU durch Bestimmung (EC) Nr. 2027/97, (geändert durch Bestimmung (EC) Nr. 889/2002), und die nationalen Bestimmungen der EU Mitgliedsstaaten.